In dem Alter stirbt doch keiner!

DVD 2: Krisenmanagement
am Beispiel eines Schulbusunfalls



Die zweite DVD stellt die Bewältigung einer akuten Krise in den Mittelpunkt:
Kurz vor Unterrichtsbeginn erreichen erste Gerüchte die Schule, dass ein Schulbus verunglückt sei – verlässliche Informationen durch die Polizei liegen noch nicht vor. Wie soll die Schule reagieren? Muss sie überhaupt reagieren oder sollte sie lieber noch abwarten, um niemanden unnötig zu beunruhigen?
Viele weitere Entscheidungen folgen, von denen abhängt, ob die „Chaosphase“ der ersten Stunden gut überwunden wird oder ob die Schule ihre Handlungsfähigkeit über einen längeren Zeitraum einbüßt.


In dem Alter stirbt doch keiner! DVD 2 - Krisenmanagement am Beispiel eines Schulbusunfalls
In dem Alter
stirbt doch keiner!

DVD 2:
Krisenmanagement
am Beispiel eines
Schulbusunfalls


Hauptfilm: 56 Minuten
Weitere Filme: 28 Minuten
DVD-ROM-Teil mit Zusatzmaterial
DVD-Video, PAL, 16:9

>> Begleitbuch
>> DVD 1

Das Szenario wurde in enger Zusammenarbeit mit Experten entwickelt, die ihre langjährige Erfahrung im schulischen Krisenmanagement und der psychosozialen Notfallversorgung einbringen.
Der fiktive Fall zeigt typische Fragestellungen und Anforderungen realer Krisenereignisse auf, ohne auf das tatsächliche Geschehen eines bestimmten Fallbeispiels beschränkt zu sein. Drei Fachleute begleiten den Zuschauer, hinterfragen das Verhalten der handelnden Personen, weisen auf Alternativen hin und sprechen Empfehlungen aus.
Der Film geht noch einen Schritt weiter und stellt die in der Erzählung zu treffenden Entscheidungen dem Zuschauer tatsächlich zur Entscheidung: Stellvertretend für die jeweils handelnde Person trifft er seine Wahl und bestimmt damit den weiteren Verlauf.


Um dem Zuschauer auch visuell stets vor Augen zu halten, dass kein reales Ereignis nacherzählt wird, sondern ein idealtypischer Fall vorliegt, an dem wesentliche Aspekte von Krisenmanagement und Notfallprävention beleuchtet werden, verzichtet der Film auf eine realistische Inszenierung und bedient sich sparsam animierter, ausdrucksstarker Illustrationen.

„Ich finde es sehr sinnvoll, im Kontext Schule das Thema Prävention von Traumafolgestörungen zum Thema zu machen, weil man sich dann in dem Moment eines möglichen Ereignisses sicherer fühlt, das Ereignis zu bewältigen.

Diese primäre Prävention reduziert den Stress in der Situation und kann unter Umständen dann sogar so weit den Stress reduzieren, dass eben Lehrer nicht traumatisiert werden, sondern sehr, sehr starken Stress erleben, aber die Situation noch bewältigen können.“

(Dr. Marion Krüsmann)

Eine speziell aufbereitete Fassung des Films dient als Grundlage für die Gruppenarbeit in Schulungen und eignet sich für das Training eines Krisenteams. Die Zuschauer können in der Auseinandersetzung mit dem beispielhaften Szenario die an ihrer Schule tatsächlich gegebenen Bedingungen berücksichtigen.




In den beiden Hauptfilmen geht es um den Umgang mit Krisen, die an Schulen durch Trauer ausgelöst wurden. In beiden Filmen spielen traumatische Belastungen eine wichtige Rolle.
In der Alltagssprache sind die beiden Begriffe „Trauer“ und „Trauma“ häufig nicht klar voneinander abgegrenzt, was zu folgenreichen Missverständnissen führen kann. Daher ist dem Thema „Trauma und Traumafolgestörungen“ ein eigener Film gewidmet, in dem zwei Psychologen erklären, was ein Trauma ist, wodurch es ausgelöst wird, welche Symptome es begleiten und welche Unterstützung traumatisierte Personen benötigen.

Dabei wird deutlich, dass eine „Traumatisierung“ nicht allein von der Schwere der Situation abhängt, sondern wesentlich davon, wie die Person, die ihr ausgesetzt war, darauf reagierte. Jemand, der sich bereits im Vorfeld mit möglichen traumatischen Szenarien auseinandergesetzt und Strategien zu deren Bewältigung erworben hat, hat im Akutfall bessere Chancen, die Situation ohne traumatische Belastung zu bewältigen.

>> Begleitbuch
>> DVD 1: Umgang mit Tod und Trauer im Schulalltag


>> Flyer: In dem Alter stirbt doch keiner! (PDF zum Download)

>> Preis- und Bestellinformationen


Unser Film über einen fiktiven Busunfall war im März 2012 gerade fertiggestellt, als im Schweizer Kanton Wallis ein Bus mit Schülern und Lehrern verunglückte.
Wir fühlen mit den Opfern des schrecklichen Unglücks und deren Angehörigen.
Wir wünschen Ihnen viel Kraft und hoffen, dass sie gute Unterstützung aus ihrem Umfeld erfahren.











>> Flyer (pdf)

>> Preis- und Bestellinformationen